Weg mit dem Anzeigenäquivalenzwert?

Weg mit dem Anzeigenäquivalenzwert?
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Bemessung von PR-Leistung auf dem Prüfstand

Mehrere deutsche PR-Agenturen lehnen neuerdings den Anzeigenäquivalenzwert (AVE) ab. Das ergab eine PR Magazin-Umfrage unter 16 Dienstleistern. Allerdings überzeugen nicht alle Antworten der dort Befragten. Anlass war die Ankündigung von Ogilvy PR, den Prinzipien von Barcelona zu folgen und insbesondere den AVE als Basis für die Erfolgsmessung künftig nicht mehr einzusetzen. Wir sehen das etwas anders und bieten unseren Kunden den AVE gern weiterhin an. Allerdings beschränken wir uns nicht auf diese Methodik.

Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass unsere Kunden – unabhängig davon, ob sie zum Beispiel aus Deutschland, den USA oder Finnland kommen -, den AVE schätzen, um unsere PR-Leistung zu bemessen. Um der höheren Wertigkeit von redaktionell erzielten Veröffentlichungen gegenüber Werbung Ausdruck zu verleihen, bewerten wir sie in Abstimmung mit den Kunden in der Regel mit dem dreifachen Anzeigenwert. Darüber hinaus bieten wir eine verfeinerte Medienresonanzanalyse, die zum Beispiel auch Faktoren wie die Größe und Tonalität des Artikels, die Verwendung von Fotos, die Positionierung im Medium usw. berücksichtigt. Auch die Beobachtung von Mitbewerbern kann auf Wunsch einbezogen werden.

Allerdings hat der AVE auch seine Grenzen: Er ist zwar sehr gut für Produkt-PR geeignet, stößt aber an Grenzen, wenn es etwa um Krisen-PR und Social-Media-Kampagnen geht. Hier müssen andere Bewertungsmethoden verwendet werden, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen.

 


Diskussion im PR Magazin:
http://www.prmagazin.de/meinung-analyse/hintergrund/anzeigenaequivalenzwert.html

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  1. […] man PR-Ergebnisse jenseits des AVE (Anzeigengegenwert) evaluiert, bleibt ein wichtiges Thema, auch wenn immer noch viele Kunden diese […]

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