UMFRAGE: 70 Prozent der Marketingexperten erwarten immer stärkere globale Ausrichtung in Marketing und Kommunikation

UMFRAGE: 70 Prozent der Marketingexperten erwarten immer stärkere globale Ausrichtung in Marketing und Kommunikation
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Globale Marketing-Funktion immer wichtiger

Führungspositionen in Marketing und Kommunikation werden zunehmend global ausgerichtet sein. Das ist das Ergebnis einer Studie des Public Relations Global Network. 70 Prozent aller Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen bereits eine globale Marketingfunktion hat oder innerhalb der nächsten fünf Jahre haben wird.

Die weltweite Befragung von 206 Kommunikationsfachleuten aus Unternehmen, Agenturen und Organisation ergab, dass aktuell 40 Prozent eine globale Marketing-Funktion besitzen. Von denjenigen ohne eine solche Funktion erwarten mehr als die Hälfte, eine in den nächsten fünf Jahren einzurichten. „Eines der interessanten Ergebnisse der Umfrage ist, dass Organisationen, die noch nicht global tätig sind, sagen, dass sie mit einer globalen Marketing-Funktion bald rechnen“, so Francine Robbens, PRGN-Präsidentin und Chefin der Brüsseler Agentur PRP Public Relations Partners.

 

Weitere Erkenntnisse der Befragung:

  • Die Hälfte der Befragten pflegt regelmäßige Beziehungen zu Marketing- und Kommunikationsfachleuten in anderen Ländern. Ungefähr 30 Prozent interagieren mindestens ein Mal pro Monat, 20 Prozent tauschen sich drei bis vier Mal jährlich aus.
  • Etwa genauso viele gaben an, dass sie globale Kontakte mit Kunden ihres Unternehmens und mit Vertretern anderer Organisationen aufbauen
  • In folgenden Branchen findet die Kommunikation am häufigsten global statt:
    • Fertigung (27 Prozent)
    • Dienstleistungen, Medien, Lebensmittel, Tabak (je 20 Prozent oder mehr)
  • Befragte, die regelmäßig global kommunizieren, heben folgende Vorteile der globalen Kommunikation hervor:
    • Erhöhtes Bewusstsein der Marke (50 Prozent)
    • Positivere Einstellung zu ihrem Unternehmen (49 Prozent)
    • Erhöhte Unterstützung ihrer Unternehmensziele und Strategien (44 Prozent)

 

Die größten Barrieren für globale Kommunikation waren bei mehr als 40 Prozent der Befragten kulturelle und sprachliche Unterschiede. Das Ergebnis unterstreicht den Wert von Kommunikationsnetzwerken wie dem Public Relations Global Network. Es ermöglicht seinen Kunden mit Hilfe von lokalen Agenturen auf den internationalen Märkten zusammenzuarbeiten. „Die unterschiedlichen Bedürfnisse durch Sprache und Kultur werden auf diese Weise effektiver bedient, wenn bestimmte Zielgruppen innerhalb der verschiedenen Ländern angesprochen werden sollen“, so Robbens weiter. Die Online-Umfrage wurde im Frühjahr 2011 von dem PRGN-Mitglied LCWA mit Sitz in Chicago durchgeführt.

 


Über das Public Relations Global Network (PRGN)

PRGN gehört weltweit zu den führenden internationalen Netzwerken unabhängiger PR-Agenturen. Die fast 50 PRGN-Partneragenturen kommen  mit mehr als 900 Mitarbeitern auf zusammen rund $110 Mio. Honorarumsatz. In Deutschland ist neben der IC AG auch die cometis AG aus Wiesbaden, die auf Finanzkommunikation spezialisiert ist, Mitglied von PRGN.

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