So finden Sie die richtige PR-Agentur

PR Agentur Hamburg – Industrie-Contact AG
So finden Sie die richtige PR-Agentur

Unterschiede zwischen Agenturen erkennen

Sobald Sie herausgefunden haben, welche Art von PR-Unternehmen am besten zu Ihnen passt, wie trennen Sie die Spreu vom Weizen? Keine Veröffentlichungen, die Texte lesen sich nicht gut und den Ansprechpartner der Agentur kann man tagelang nicht ans Telefon bekommen: Unter PR-Agenturen finden sich leider genauso schwarze Schafe wie überall. Doch worin unterscheiden sich Agenturen?

 

1. Standard-Adressverteiler

Manche Agenturen arbeiten oftmals mit vorgefertigten Adresslisten inklusive sämtlicher Kontaktdaten aller Redakteure, mit denen sie je zu tun hatten. Auf den ersten Blick wirken diese beeindruckend, da sie Hunderte von Kontakten auflisten können – dass es davon viele schon gar nicht mehr gibt, einige doppelt vorkommen und andere für den Kunden völlig irrelevant sind, interessiert diese Agenturen dabei wenig.

Eine professionelle Agentur würde sich über den Kunden informieren, deren relevante Zielgruppe ermitteln und dann erst nach einem ersten Gespräch genau die Medien vorschlagen, die perfekt zum Kunden passen. Im besten Fall sucht sie dabei gleich noch den zuständigen Redakteur raus.

 

2. Unrealistische Versprechungen

Es gibt PR-Agenturen, die schnell Versprechungen abgeben, beispielsweise darüber, wie viele Veröffentlichungen sie ihrem Kunden ermöglichen können. In der Realität sind diese Aussagen oftmals utopisch. Werden sie dennoch erreicht, liegt das oftmals daran, dass die verwendeten Medien qualitativ nicht sehr hochwertig sind.

Erfahrene Agenturen hingegen wissen, dass man niemals eine einhundertprozentige Erfolgsgarantie geben kann. Außerdem sind sie sich darüber im Klaren, dass eine hohe Anzahl an Veröffentlichungen noch lange nichts über deren Qualität aussagt.

 

3. Unprofessionelles Auftreten

Damit kann gemeint sein, dass Ansprechpartner zu Terminen zu spät erscheinen, die Höflichkeitsformeln in geschäftlichen E-Mails missachtet werden, Präsentationen im Inhalt unvollständig oder fehlerhaft gehalten werden oder Termine verschoben oder abgesagt werden.

Deshalb sollte bereits beim Pitch die Agentur genau unter die Lupe genommen werden: Wie präsentiert sich die Agentur und wie ist das Auftreten der Vortragenden? Wurde konkret auf das zur Verfügung gestellte Briefing eingegangen? Hat sich die Agentur nicht die Mühe gemacht, sich über den Kunden eingehend zu informieren? Schon da lässt sich erkennen, ob man auf eine gute Zusammenarbeit vertrauen kann oder lieber die Finger von der Agentur lässt.

 

Worauf sollte man außerdem bei der Wahl der richtigen PR-Agentur achten?

  • Es ist wichtig, dass vorab die gegenseitigen Erwartungen geklärt werden, damit sich beide Parteien darüber im Klaren sind, was möglich ist und was nicht.
  • Haken sie nach: Wie arbeitet die Agentur? Wie ausgeprägt ist der Kontakt zu den Wunschredaktionen? Wie würde die Betreuung ablaufen und gäbe es einen klaren Ansprechpartner? Wie sähe der Kontakt aus? Hat die Agentur bereits Erfahrung in der Branche?
  • Lassen sie sich Referenzkunden nennen. Wenn die Agentur gute Arbeit leistet, dann können andere Unternehmen das sicherlich ohne Probleme bestätigen.
  • Bitten Sie um Probetexte. Es ist der einfachste Weg um herauszufinden, wie gut die Agentur ihr Handwerk beherrscht.
  • Achten sie auf Transparenz und Zuverlässigkeit. Wenn sich die Agentur weigert, Referenzen zu nennen, zu erläutern, wie sie gewisse Maßnahmen umgesetzt hat oder der Ansprechpartner schwer zu erreichen ist, ist Vorsicht angesagt.
  • Budgettreue: Es können immer mal unvorhergesehene Ereignisse dazwischenkommen, doch wenn eine Agentur ständig das benötigte Budget erhöhen möchte, stimmt offenbar die Kalkulation nicht.

 

Schlussendlich ist PR vor allem eins: Teamarbeit. Die besten Resultate werden dann erzielt, wenn Kunde und Agentur an einem Strang ziehen.

 

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